Kunduz fighting puts development work in jeopardy

Aid workers are considered a blessing as well as a problem in Afghanistan. Their presence is not always welcome in the country. But in the embattled province of Kunduz, the effects on the NGOs are even more palpable.

Afghan militia forces as they stand with their weapons in Kunduz<br /><br />
(Photo: SHAH MARAI/AFP/Getty Images)

Security alerts are a common occurrence in Imam Sahib, a district in the northern Afghan province of Kunduz. Fighting between the Taliban and Afghan security forces have been raging in the area for months now. Despite that, several development organizations are still working in Kunduz.

“We are currently running a number of large projects in Imam Sahib,” said the district head Imamuddin Quraishi. “We have built several government buildings and educational institutes, and a large cold storage,” he said, adding that while the fighting would continue that should not stop development work in the province. Continue reading

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Tödliche Kälte

Waslat Hasrat-Nazimi

Nicht nur in Europa setzt die anhaltende Kälte den Menschen zu. Auch in Afghanistan herrschen zur Zeit eisige Temperaturen. Am meisten leiden auch dort die Ärmsten der Armen. Viele Kinder sind bereits erfroren.

In Armut lebende Afghanen in Kabul müssen Winterkälte in notdürftigen Lehmhäusern verbringen.Copyright: DW/Hussein Sirat23.01.2012, Kabul

Eiskalt ist der Winter in Kabul. Abdul Bari trägt nur ein Hemd und eine Pluderhose, darüber einen langen Schal. Vor ein paar Monaten ist er aus der umkämpften Provinz Kandahar nach Kabul gekommen um der unsicheren Lage und der herrschenden Armut im Süden des Landes zu entfliehen. Er lebt mit seiner Familie im Flüchtlingslager Charahi Qambar. Es besteht aus Zelten und notdürftigen Lehmbehausungen, die von der Regierung gestellt wurden.

Doch bei Temperaturen von minus 20 Grad bieten diese Unterkünfte keinen Schutz. “Das kalte Wetter hat bereits zwanzig Kinder getötet”, berichtet Abdul Bari. “Wir haben die Leichen in der Nähe unserer Zelte gefunden und in der Umgebung beerdigt.” Er fürchtet  um die Gesundheit seiner Kinder. “Es wird immer kälter, das Wetter ist für sie eine lebensbedrohliche Gefahr.”

Barfuß im Schnee

Als vor ein paar Wochen der erste Schnee fiel, war er den Menschen eine willkommene Abwechslung zu den lehmfarbenen staubbedeckten Straßen. Dann ließ der Schneefall nach, die Kältewelle aber blieb. Die Migranten in den Kabuler Camps trifft die Kälte besonders hart. Es gibt kein Feuerholz, kaum Nahrung, Heizungen und Öfen sind nicht vorhanden. Erwachsene und Kinder müssen die Kälte ohne warme Bekleidung aushalten.

Kinder stehen vor einer Lehmhütte im Kabuler Winter (Foto: DW)
Kinder in afghanischen Flüchtlingscamps sind der Kälte schutzlos ausgesetzt

Fayaz ist elf Jahre alt. Sein Gesicht ist von der Kälte ausgetrocknet. Er hofft, dass der Staat zur Hilfe kommt: “Wir bitten den Präsidenten Hamid Karsai, uns Mehl, Öl, Brot, Schuhe, Kleidung und Brennholz zu geben”, sagt er. Einige seiner Freunde wühlen in den zugefrorenen Müllbergen, um etwas Essbares zu finden. Sie tragen Plastiklatschen ohne Socken. Die Füße spüren sie kaum noch, sagen sie.

Kein Geld für Hilfsangebote

Nach offiziellen Angaben sollen allein im letzten Monat fünfzehn Kinder in den Camps erfroren sein. Die Migranten selber vermuten jedoch, dass die Zahl doppelt so hoch ist. Das Migranten-Camp Charahi Qambar liegt in der Nähe des Kabuler Luxushotels Intercontinental und bleibt dennoch von der Regierung unbeachtet. Das Budget reiche nicht aus, um die Menschen in den Camps vor der Kälte zu schützen, so der Sprecher des afghanischen Flüchtlingsministerium,  Islamuddin Jurahat. Die schlechte Sicherheitslage erlaube es aber auch nicht, sie zurück in ihre Heimatregionen zu schicken.

Binnenflüchtlinge sind für die afghanischen Behörden ein großes Problem. Allein im vergangenen Jahr haben rund 185.000 Menschen ihre Dörfer verlassen, das ist ein Zuwachs von 45 Prozent gegenüber 2010. Etwa 18.000 von ihnen leben gegenwärtig in und um Kabul herum in Lagern ohne Strom und Wasser.

Kind in Pluderhosen, barfuß und in

“Die meisten Familien haben ihre Häuser aufgrund von Armut oder Arbeitslosigkeit verlassen”, erklärt Nadir Farhad vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR).”Etwa 10 Prozent sind vor Krieg und Kämpfen geflohen.” Der Winter verschlechtert ihre ohnehin schlechten Lebensbedingungen noch weiter. Doch die meisten wollen oder können nicht zurück.

Auch Abdul Bari will in Kabul bleiben. Er möchte lieber erfrieren, als zurück in seine vom Krieg gezeichnete Provinz, sagt er und fordert: “Die Regierung muss uns helfen, sie muss uns angemessene Behausungen zur Verfügung stellen.” Er kauert auf dem Boden. Vergeblich versucht er, seine Füße in der  Wintersonne aufzuwärmen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:  DW.de

Ursula Nölle – “Lehrerin der Nation”

Waslat Hasrat-Nazimi

Seit 28 Jahren ist Ursula Nölle im Wiederaufbau von Afghanistan tätig. Mit Hilfe ihres Vereins baut die 87-Jährige Schulen und setzt sich für die Bildung ein. Jetzt ist sie für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Ursula Nölle im Nähkurs mit afghanischen Mädchen (Foto: Ursula Nölle)Für Ursula Nölle sind ihre Engagements für afghanische Schulen das zweite Leben: “Ich habe selber eine große Familie. Ich habe fünf Kinder und dreizehn Enkelkinder und einige Urenkel. Ich bin also definitiv keine frustrierte Frau, die dringend eine Aufgabe braucht.” Aber ihre Aufgaben in Afghanistan hätten sie so erfüllt, dass Ursula Nölle das Gefühl hat, sie führt “zwei intensive Leben”.

Zweitmutter für ihre Mitarbeiter

Die afghanischen Kollegen schätzen Nölles Arbeit. Auch sie fühle sich stets als Teil von ihnen, so Nölle. “Ich werde von vielen Mitarbeitern ‘Mama’ genannt. Als ich mich im Frühjahr verabschiedete und sie mich fragten, ob ich im Oktober wieder komme, habe ich entgegnet, dass ich bereits 87 Jahre alt bin. Ich könne ja auch mal krank werden. Dann sagten sie zu mir: ‘Du kannst nicht krank werden. Denn in unserer Satdt Andkhoi beten jeden Abend 30.000 Menschen für dich'”.

Bildung, das sei für sie die wesentlichste aller Entwicklungsmaßnahmen. Einem orientalischen Land westliche Werte und Demokratie zu überstülpen, sei nicht richtig. “Stattdessen glaube ich, dass Mädchen und Jungen, die lesen, schreiben, rechnen und selbständig denken können, die Zukunft Afghanistans sind”. Auf diese Weise wachse eine Generation heran, die eine Veränderung bewirken könne.

Ursula Nölle ermutigt die Kinder in Afghanistan: Pauken für die Zukunft! (Foto: Ursula Nölle)
Ursula Nölle ermutigt die Kinder in Afghanistan: “Pauken für die Zukunft!”

Bildung als Lebensauftrag

Auf einer Reise nach Südasien 1983 beschloss Ursula Nölle zum ersten Mal, sich für die Bildung dort einzusetzen. Gemeinsam mit ihrer Tochter besuchte sie damals ein Flüchtlingslager in der pakistanischen Stadt Peschawar. In einer Mädchenschule für Flüchtlinge traf sie auf Schülerinnen und Lehrerinnen – und war sofort fasziniert: “Es hat mich derart bewegt, wie diese Kinder es als Privileg empfanden, Lesen und Schreiben zu lernen”. Weil der Schule die finanziellen Mittel auszugehen drohten, hatte Ursula Nölle versprochen, ihr Bestes zu geben, um sie zu unterstützen.

Gesagt, getan! Heute finanziert Ursula Nölle 45 Schulen in Afghanistan. Die Menschen verlassen sich auf Ursula Nölle. Seit 28 Jahren ist sie zweimal im Jahr nach Afghanistan gereist und hat Schulen gebaut. Selbst beim Abzug der Sowjetunion und unter dem Taliban-Regime hat sie nicht aufgehört. “Ich glaube einfach, dass die Schulen eine kontinuierliche Unterstützung brauchen. Man kann nicht zwei Jahre ein Projekt machen und das war es. Es ist ein Geben und Nehmen”.

Blühendes Leben dank Bildung

Im Norden Afghanistans hat Ursula Nölle bereits viele Orte wiederaufleben lassen. Die Menschen bekommen nicht nur Bildung, sondern auch eine Beschäftigung und vor allem eine Zukunftsperspektive. Neben dem Aufbau von Ganztagsschulen betreibt sie Berufsschulen für Handwerker, Nähschulen für Mädchen und bietet PC- und Englischkurse an. Außerdem bereitet der Verein afghanische Schulabgänger auf die Aufnahmeprüfung der Hochschulen vor. “Mazar-i-Scharif, Andkhoi, Khanshabar, Karamko, Qurghan”, zählt Nölle auf, “das sind Städte, die wirklich florieren. Wir haben die Infrastruktur mitgestaltet, indem wir diese Bildungsangebote eingerichtet haben”.

Für ihre Arbeit wurde Ursula Nölle nun für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert. Sollte sie die Auszeichnung erhalten, will sie die Hälfte des mit 20.000 Euro dotierten Preises für einen guten Zweck spenden. Die andere Hälfte geht an die Familie ihres engsten Mitarbeiters Rahmanqul in Afghanistan. Dieser wurde vor einiger Zeit bei einem Anschlag erschossen. “Die Nominierung gilt nicht allein für mich. Ich denke, dass diese Art von Öffentlichkeitsarbeit auch unseren Projekten hilft”.

Die 87-Jährige kann jede Unterstützung gebrauchen. Zwar ist Nölle noch gesund, aber sie weiß auch, dass sie die Aufbauarbeit nicht ewig weiter führen kann. Ursula Nölle bleibt trotzdem kämpferisch: “Ich mache weiter, ich hab immer weiter gemacht”.

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:  DW.de

Hungerstreik gegen Korruption

Waslat Hasrat-Nazimi

Der Aktivist Jahangir Akhtar hungert in Pakistan aus Protest gegen Korruption und steigende Militärausgaben. Anders als sein indisches Vorbild Anna Hazare findet Jahangir jedoch keinen Anklang.

Portrait Raja Jahangir Akhta mit Kopfbinde, darauf steht: Sieg oder Tod (Foto: DW)Jahangir Akhtar ist in den Hungerstreik getreten. Seit dem 12. September fastet er, wenn nötig, sogar bis zu seinem Tod: “Wenn die Behörden meine Forderungen nicht erfüllen, werde ich zum Märtyrer”, sagt er entschlossen. Der 68-jährige Pakistaner kämpft seit vielen Jahren gegen die weit verbreitete Korruption in Pakistan, mehrmals musste er schon ins Gefängnis. Erfolge hat er bei seinen Kampagnen bisher keine gehabt.

Doch als er von der großen Popularität des Anti-Korruptions-Aktivisten Anna Hazare im Nachbarstaat Indien hörte, schöpfte er neuen Mut. Hazare hatte mit seinem Hungerstreik eine Welle von Protesten ausgelöst. Tausende Menschen unterstützen seine Kampagne, die Medien machten ihn zum Tagesthema. “Ich bin durch das, was in Indien vor kurzem geschehen ist, inspiriert worden”, erzählt Akhtar. “Dort hat eine vergleichbare Aktion zu einem neuem Anti-Korruptionsgesetz geführt.”

 

“Korruption auf dem Höhepunkt”

Korruption ist auch in Pakistan ein schwerwiegendes Problem. Auf dem internationalen Korruptionsindex steht Pakistan auf Platz 143 (von 178). Sayed Adil Gilani von der internationalen Anti-Korruptions-Organisation “Transparency International” sagt, dass selbst die Spendengelder für die Opfer von Pakistans Flutkatastrophe im vergangenen Jahr veruntreut worden seien.

 

Ein Junge greift mit verzweifeltem Gesichtsausdruck nach einer Schüssel Reis (Foto:AP) Korruption: viele Spenden sollen die Opfer der Flutkatastrophe nicht erreicht haben

Die Korruption sei auf einem Höhepunkt in Pakistan, glaubt Gilani: “Die Regierung ist nur daran interessiert, dass Geld in persönliche Konten von hochrangigen Regierungsmitgliedern fließt. Korruption ist der eigentliche Grund für Terrorismus, Armut und Hunger. Korruption erschüttert die Fundamente von Pakistan.”

Dieser Zustand müsse sich ändern, sagt Jahangir Akhtar. Er will so lange hungern, bis seine Forderungen von der Regierung erhört werden. Sein Ziel: “Ich möchte einen Gesetzesentwurf, der im Parlament zustande kommt und der von einer Mehrheit der Abgeordneten unterstützt wird. Dieses Gesetz soll dann die Grundlage dafür sein, dass der Korruption in Pakistan endlich ein Ende bereitet wird.”

Medien boykottieren die Kampagne

Indiens Aktivist Anna Hazare im offenen Auto, umjubelt von Anhängern mit indischer Flagge(Foto:UNI NEW DELHI) Doch wirklich zuversichtlich ist Akhtar nicht. Bisher habe er von den Medien keine Unterstützung bekommen, berichtet er. Die meisten Journalisten haben angeblich nichts von ihm gehört. “Das ist das erste Mal, dass ich diesen Namen höre, obwohl ich in der Medienbranche tätig und Chefredakteur von drei Tageszeitungen bin”, sagt auch der Journalist Mohammed Aslam.

Ein Journalist, der anonym bleiben will, vermutet, dass die pakistanischen Medien deshalb nicht über Jahangirs Aktion berichten, weil sie vom pakistanischen Geheimdienst und vom Militär kontrolliert würden. Beide Institutionen sind erklärte Feinde von Akhtar, denn er hat sie wiederholt kritisiert: “Pakistan hat die sechstgrößte Armee der Welt. Das meiste Geld unseres Budgets geht in die Armee.

Aufgrund dieser finanziellen Last sind die pakistanischen Bildungseinrichtungen in einem katastrophalen Zustand.”

Außerdem leide die pakistanische Jugend an akuter Arbeitslosigkeit und Kranke hätten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, sagt der 68-jährige Vater von drei erwachsenen Kindern. Pakistan solle weniger für das Militär und mehr für soziale Belange ausgeben. Jahangir Akhtar lächelt. Er trägt ein schwarzes Stirnband auf dem steht: “Victory or Death” – Sieg oder Tod. Er ist für beides bereit.

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:  DW.de

Entwicklungshelfer im Visier der Entführer

Waslat Hasrat-Nazimi

Zwei deutsche Entwicklungshelfer werden seit ein paar Tagen im Norden Afghanistans vermisst. Bisher fehlt von ihnen jede Spur. Es wäre nicht das erste Mal, dass Entwicklungshelfer in Afghanistan entführt werden.

Straßenkreuzung in Kabul (Foto: Pajhwok Afghan News)

Entführungen gehören in Afghanistan mittlerweile zum Tagesgeschäft – es ist Alltag geworden. Viele kriminelle Banden betreiben dieses Geschäft seit Jahren und erpressen damit große Summen Geld. Ausländische oder einheimische Entwicklungshelfer und Regierungsvertreter sind dabei bevorzugte Opfer der Kidnapper.

Ausländisch, weiblich, gefährdet

Die immer unsicher werdende Sicherheitslage hat ausländischen Arbeitern in großen Teilen des Landes – aber auch in Kabul – sensibilisiert. Besonders Frauen fühlen sich zunehmend unsicher, sagt Frank Hantke. Er leitet das Kabuler Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung. “Ich merke, dass meine Mitarbeiterinnen seit vier oder halb fünf nervös werden und nach Hause wollen. Man kann schon nicht mehr normale Taxis nehmen, weil das bei Nachbarn schräg auffällt, wenn man aus einem Auto steigt.”

Alleine durch die Anwesenheit von Ausländern werden Orte zu potentiellen Anschlagszielen. Deshalb meiden Einheimische Plätze, an denen sich Ausländer aufhalten.

Seit 2008 ist Bente Aika Scheller, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kabul, im Land am Hindukusch. Sie selbst fühlt sich einigermaßen sicher in der Stadt. “Ich denke, man muss sich dort auf jeden Fall mit großem Bewusstsein bewegen und immer wieder schauen, wie die Lage ist. Das ist zum Teil tagesabhängig, wie sich Situationen gestalten. Man muss wirklich aufpassen, dass man mit der Zeit nicht unvorsichtig wird.” Dieses Jahr sei zudem eine große Zahl an Anschlägen zu beobachten gewesen.

Mehr als 400 Meter zu Fuß gehen ist gefährlich

Ausländische Entwicklungshelfer in Afghanistan führen ein eingeschränktes Leben. Das war nicht immer so. Freizeitbeschäftigungen im Freien oder Sport waren vor ein paar Jahren noch möglich. “Kollegen haben mir erzählt, dass sie früher durch Kabul gejoggt sind. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen”, erzählt Hantke lachend.

Ein UN-Fahrzeug passiert eine Schranke (Foto: AP) Seit dem sich die Anschläge und Entführungen gehäuft haben, kann auch er sich nicht ohne Weiteres Freiheiten herausnehmen. “Die Sicherheitsexperten sagen uns, dass wir nicht mehr als 400 Meter zu Fuß gehen sollen. Das tue ich im Wesentlichen auch nicht. Da ich nur ein Jahr hier bin, habe ich mich also im Gästehaus in der Nähe des Büros eingemietet und pendle meist zwischen Gästehaus und Büro.”

Zwei Deutsche Entwicklungshelfer verschwunden

Seit Dienstag (23.08.2011) gelten zwei Deutsche in Afghanistan immer noch als vermisst. Die beiden Männer waren in der Bergregion zwischen Parwan und Baghlan – nördlich von Kabul – wandern. Noch ist unklar, ob sie entführt worden sind oder ob es überhaupt Lösegeldforderungen gibt. Einer von ihnen soll ein Mitarbeiter der staatlichen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sein.

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich hier:  DW.de