Bürokratie erschwert Flüchtlingen Job-Einstieg

Integration ohne einen Job ist kaum möglich. Viele Flüchtlinge wollen arbeiten, aber Bürokratie-Chaos, Sprachbarrieren bei Behörden und lange Wartezeiten machen es ihnen schwer, einen Einstieg zu finden.

Pakistanischer Flüchtling als Lehrling in Chemnitz (picture alliance/dpa/J. Woitas)

Kommen Flüchtlinge nur nach Deutschland, um dem Sozialstaat Deutschland auf der Tasche zu liegen? Oder nehmen Flüchtlinge den Deutschen die Arbeitsplätze weg? Während diese Fragen von einigen Deutschen gestellt werden, sieht die Realität für Flüchtlinge oft anders aus. Häufig sind arbeitswillige Flüchtlinge frustriert, weil ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt bleibt. Es gibt viele Hindernisse zu überwinden. Von der Anerkennung der heimischen Abschlüsse über das Zurechtfinden auf dem Arbeitsmarkt bis hin zur fremden Gesetzeslage. Einen Job zu finden ist für viele Flüchtlinge erst mal ein sekundäres Problem. Und ist der Job gefunden, ist das noch keine Garantie für den sofortigen Einstieg. Continue reading

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Mazar-i-Sharif attack proves no Afghan city is safe

Mazar-i-Sharif is considered one of Afghanistan’s safest cities. But the Taliban attack on a German consulate there has shocked locals. Severe damage to the area means the consulate will remain closed for several months.

Afghan security forces and NATO troops investigate at the site of explosion (Reuters/A. Usyan)

On the morning after the Thursday night Taliban attack on the German consulate in Mazar-i-Sharif, locals were still trying to recover from the shock. The consulate building, severely damaged from the bombing, and the shattered windows of nearby houses were witnesses to the ferocity of the assault, which claimed the lives of four people and left 128 wounded.

The number of casualties could have been much higher had the militants attacked the consulate during the day, when the area is usually crowded with people. Continue reading

The Afghans – A different perspective

German photographer Jens Umbach travelled to the north of Afghanistan to pay tribute to the people affected by the German military mission.Photo project The Afghans

The many faces of Mazar-i-Sharif

This old man is one of more than 100 Afghans that German photographer Jens Umbach has captured during his visits to the northern city of Mazar-i-Sharif.

To see all pictures please click here.

Afghanistan: Enttäuschte Heimkehrer

Viele afghanische Flüchtlinge verlassen Deutschland und kehren heim. Sie seien enttäuscht, berichtet Markus Potzel, deutscher Botschafter in Kabul. 2015 startete eine Kampagne, um den Afghanen von der Flucht abzuraten.

Flüchtlingslager in Deutschland (Foto: DW)

Herr Botschafter Potzel, Sie haben im November 2015 eine Kampagne unter dem Motto “Flucht nach Europa? Denk noch mal darüber nach!” gestartet. Ziel ist, Afghanen zu überzeugen, in ihrem Heimatland zu bleiben, statt nach Europa zu fliehen. Wie hat sich die Lage seither entwickelt?

Markus Potzel (Foto: DW)

2015 waren ungefähr 154.000 Afghanen nach Deutschland geflüchtet. Nach den letzten Zahlen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind vom Januar bis zum März 2016 etwa 32.000 Flüchtlinge aus Afghanistan in Deutschland angekommen. Continue reading